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Klimawandel:
Unsere Welt ist in Gefahr!

Zerstörung der Lebensgrundlagen / Kriege um das "Blaue Gold" / Das Klima heizt sich auf / Die Folgen des Klimawandels / Krisen, Kriege, Flüchtlinge / Strategien der Anpassung

Der Klimawandel hat längst eingesetzt. Trotz einem wachsendem Klimabewusstsein der Völker ist die Weltklimakonferenz im Dezember 2009 in Kopenhagen gescheitert: Die Weltgemeinschaft ist zerstritten und uneins. Lediglich eine Obergrenze für die globale Erwärmung um 2 °C stieß auf Konsens. Aber wie sie eingehalten werden soll, weiß niemand.

Gelingt es in den nächsten zwei Jahrzehnten nicht, den Ausstoß der Klimagase bis Mitte des Jahrhunderts um 80% gegenüber dem Jahr 2000 zu reduzieren, ist bis Ende des 21. Jahrhunderts mit einer mittleren Erderwärmung um bis zu 6,4 °C zu rechnen. Die Folgen für Mensch und Umwelt, für Ökosysteme, für Wirtschaft und Landwirtschaft wären katastrophal: Artensterben, Überflutungen, Hitzewellen, Hurrikans und Dürrekatastrophen würden zunehmen.

Wenn wir so weitermachen wie bisher, zerstören wir unsere Lebensgrundlagen, droht der globale Infarkt. Unsere Welt ist in Gefahr! Gibt es einen Ausweg aus dieser katastrophalen Sackgasse?

Der weltweite Wettbewerb um schadstofffreie Energie und Mobilität hat begonnen: Zero-Emission ist das Ziel in den nächsten 20 Jahren. Doch gleichzeitig steigt der weltweite Energieverbrauch.

Bis 2030 werden nicht mehr die Industrieländer den Großteil der energiebezogenen CO2-Emissionen verursachen, sondern die Entwicklungs- und Schwellenländer. Unter diesen Vorgaben wird eine Einigung auf der nächsten Weltklimakonferenz im Dezember 2010 in Mexiko sehr schwierig.

Europa, die USA und andere Industrieregionen müssen der Weltöffentlichkeit klar machen, dass Klimaschutz einen revolutionären Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft bedeutet. Nur wenn sie diesen Wandel selbst vollziehen, entgehen sie dem an den Pranger stellen als hauptsächliche Verursacher des Klimawandels. Gleichzeitig muss heraus gestellt werden: Dieser notwendige Wandel vernichtet keine Arbeitsplätze, sondern schafft neue.

  

Der Vortrag findet visualisiert auf Powerpoint statt


 


© Michael G. Möhnle